Der Flugbetrieb nimmt zu

Der Flugbetrieb nimmt zu

Seit der Corona-Krise haben die meisten Fluggesellschaften ihren Betrieb eingestellt oder heruntergefahren. Unter anderem die Lufthansa, die in den letzten Monaten nur noch 30 Destinationen angeflogen hat und eine tägliche Passagieranzahl von 3000 anstatt den üblichen 350.000 Personen verzeichnete.
In den vergangenen Wochen gaben einige Länder bekannt, ihre Einreisebestimmungen zunehmend lockern zu wollen.
Aufgrund dessen möchte die Lufthansa Anfang Juni wieder 106 Zielgebiete anfliegen und die Nutzung der aktuell 80 eingesetzten Maschinen auf 160 verdoppeln. Neben innerdeutschen und europäischen Zielen, sollen auch Destinationen wie Tokio, Bangkok, New York, Chicago und Sao Paolo angeflogen werden.
Die Tochtergesellschaft Eurowings wird ihr Angebot für Destinationen um das Mittelmeer sowie zu innerdeutschen Städten wieder ausbauen.
Auch die Swiss bietet ab Zürich und Genf künftig insgesamt 44 Ziele an, darunter auch Verbindungen in die USA. Weitere Langstrecken werden in den kommenden Wochen von der Swiss noch bekannt gegeben. Zuvor sicherte sich das Unternehmen noch ein staatliches Hilfspaket von 1,275 Milliarden Franken.
Die übrigen Mitglieder der Lufthansa-Gruppe, Brussels und Austrian Airlines, gaben bekannt, vorerst noch keine Pläne für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu haben.

Außerhalb der Lufthansa-Gruppe melden sich die Fluggesellschaften ebenfalls zurück.
Etihad ist bereits seit dem 01. Mai dabei, den Betrieb wieder aufzunehmen. Primär werden auf diesen Flügen Passagiere zurück in ihre Heimat gebracht, allerdings bereitet sich die Airline auf die ersten regulären Passagierflüge vor. Das aktuelle Streckennetz dient vorerst dem Übergang und weist Verbindungen zu den wichtigsten Flughäfen in Europa, darunter auch Frankfurt, und in Asien auf.

Im Gegensatz zu Turkish Airlines, die ab Juni bis zum Herbst stufenweise wieder 99 von insgesamt 126 Ländern anfliegen möchten, wartet die Emirates noch einen Monat ab. Passagierflüge werden frühestens ab Juli wieder eingeführt. Geplant sind hauptsächlich Ziele in deutschsprachigen Ländern. In Deutschland stehen Frankfurt und München auf dem Juli-Plan, Hamburg und Düsseldorf tauchen erst in den Monaten darauf auf. Ob der Startschuss für Emirates im Juli geht, steht und fällt mit der Lage des Corona-Virus.
Weitere Verbindungen von Deutschland nach Asien möchte auch die Korean Air in den kommenden Wochen einrichten. Anfang März stellte die Fluggesellschaft noch die Verbindung von Seoul nach Frankfurt ein und flog in den vergangenen Wochen nur noch 13 Ziele an. Geplant ist eine Ausweitung des Streckennetzes auf 32 Ziele. Darunter soll auch Frankfurt ab dem 01.06. ab Incheon montags, donnerstags und samstags wieder auf dem Flugplan stehen. Weitere europäische Ziele der Korean Air sind Amsterdam, Paris und London.

Die Airlines weisen darauf hin, die Hygienemaßnahmen an Bord zu beachten, und dass Passagiere mit eingeschränktem Service, sowie längeren Wartezeiten aufgrund von Kontrollen rechnen müssten. Trotz der eifrigen Bemühungen weltweit, den Flugverkehr wieder aufzunehmen, sollten Reisende sich weiterhin über die Lage des Zielgebiets und die örtlich geltenden Quarantänemaßnahmen informieren. Außerdem gelten in einigen Ländern teils andere Einreisebestimmungen für Geschäftsreisende als für den herkömmlichen Tourismus.

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