Staatliche Unterstützung für die Lufthansa

Staatliche Unterstützung für die Lufthansa

Seit Wochen diskutieren die Lufthansa AG und der Bund über ein milliardenschweres staatliches Hilfspaket. Mittlerweile haben sich die Verhandlungen weiterentwickelt und man hofft auf eine endgültige Entscheidung in den kommenden Wochen. Sollten sich die Lufthansa und der Bund einig werden, müsste allerdings die EU-Kommission den Plänen noch zustimmen.

Aktuell wird über ein Hilfspaket in Höhe von 9 Milliarden Euro geredet, davon sind 3 Milliarden Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verbürgt.

Eine der Bedingungen ist die staatliche Beteiligung an der Airline. Lufthansa hatte zuvor darauf gehofft, dies vermeiden zu können. Der Bund würde sich mit 20 Prozent durch Wirtschaftsstabilisierungsfonds an der Aktiengesellschaft beteiligen, womit er noch unter der Sperrminorität liegen würde, sich aber die Möglichkeit offenhält, Aktien zu kaufen. Künftige Entscheidungen würden nicht mehr nur vom Management und dem Aufsichtsrat der Lufthansa gefällt werden, sondern auch vom Ausschuss der Wirtschaftsstabilisierungsfonds.

Ende Mai entschied sich die Lufthansa dazu, das Hilfspaket vorerst abzulehnen. Grund dafür waren die Bedingungen der EU¬-Kommission. Unter anderem wurde gefordert, dass die Lufthansa einige ihrer Slots am Frankfurter und am Münchener Flughafen abgibt.

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